EMA                            Berlin aus der Sicht Bonner Schüler/innen (A-Z)

A) Ich unterstütze die Entscheidung zum Umzug nach Berlin. Während der Regierungssitz in Bonn war, war Bonn lediglich eine Stadt für Beamte und Politiker. Dies nahm Bonn die Möglichkeit, sich wirtschaftlich fort zu entwickeln, da der gesamte Etat in die Regierungsviertel investiert wurde. Die vielen Regierungsbehörden und ihre Mitarbeiter nahmen viel Platz und Wohnraum ein. Dadurch, daß die Behörden samt Mitarbeitern nach Berlin ziehen, steht in Bonn wieder Platz und Wohnraum wieder für andere Dinge, wie zum Beispiel: Industrie und Handel, zur Verfügung. Dies hat natürlich zur Folge, daß die Wirtschaft in Bonn wieder florieren kann, oder wenigstens die Möglichkeit dazu erhält. Zum Beispiel die Telekommunikationsfirmen sind in Bonn schon recht vertreten und werden sich wahrscheinlich weiter ausbauen. Die Bonner Bevölkerung ist durch diesen Wandel durchaus beeinflußt, da der Etat nun zum größeren Teil für sie eingesetzt werden kann und eventuell auch einmal in die öffentlichen Schulen investiert werden kann. Durch die nun zur Verfügung stehenden Wohnräume werden viele neue Möglichkeiten greifbar.

B) Der von vielen Politkern hochgelobte Bonn-Berlin-Umzug ist meiner Meinung nach der größte Schwachsinn, seitdem Napoleon beschlossen hat, dass seine Soldaten im fernen Russland in der Hitze des Gefechtes keine Wintermäntel bräuchten. Unsere Regierung ist auf einem solch beeindruckendem Sparkurs, dass sämtliche schottischen Finanzgenies hochachtungsvoll den Hut vor Deutschland abnehmen, aber irgendwie findet sich trotzdem das Geld für einen "klitzekleinen" Umzug von Bonn nach Berlin. Wenn man schon irgendwie unsere Steuermittel vernichten muss, kann man sie doch wenigstens in etwas Sinnvolles, wie z.B. die Bildung, investieren, anstatt sie für einen extrem überdimensionierten Grössenwahn zu verschleudern.

C) Nicht nur die Finanzierung des Umzugs ist fragwürdig, sondern auch der benötigte Aufwand, den alle von dieser Aktion betroffenen Menschen aufbringen müssen. Zusammen mir der Regierung verlassen uns etliche Politiker, Beamte, Sekretäre, Journalisten und viele weitere von der Regierung abhängigen Personen, mitsamt ihren Familien und Haustieren. Besonders für Schulkinder dürfte dieser Umzug eine äusserst unwillkommene Sache sein. Darüber hinaus müssen natürlich sämtliche Botschaften anderer Länder ebenfalls ihren Amtssitz weiter in Richtung Osten verschieben. Das "amerikanische Viertel" hier in Bonn stirbt aus, da die Botschaft der Vereinigten Staaten nicht mehr länger den Kern dieser Gemeinschaft bilden kann. Einzig die auf Gott vertrauende Kirchengemeinde trotzt der Situation und verharrt auf ihren Platz, obwohl ihre Zukunft unsicher wie nie zuvor ist. Selbst mein absolutes Lieblingscafe dort musste schliessen, nur aufgrund dieses Umzugs. Man kann natürlich nicht bestreiten, dass der Umzug durchaus positives mit sich bringt. Sämtliche Baufirmen, Umzugsuntemehmen, Lastwagenfahrer, Architekten, Baustellenarbeiter, Zeitungskritiker, Immobilienfirmen und noch viele mehr verdienen sich dumm und dämlich an dieser spektakulären Aktion, die locker als "der teuerste Umzug der Welt" in das Guinness Buch der Rekorde eingehen könnte. Lediglich ein Argument ist meiner Meinung nach nachvollziehbar und durchaus lobenswert, nämlich ein Zugeständnis an die neuen Bundesländer: Deren Bewohner können sich leichter mit einer Bundesrepublik Deutschland identifizieren, deren Hauptstadt Berlin heisst, weil sie sich somit weniger vom Westen annektiert vorkommen. Dennoch frage ich mich immer wieder, warum dieser ganze Spass nun wirklich sein musste und wann die Politiker endlich anfangen in ein wildes Gelächter auszubrechen und "April, April!" zu rufen.

D) Mit der Wiedervereinigung Deutschlands trat eine neue Situation ein und es ist zu bezweifeln, dass Bonn die Funktion als Hauptstadt hätte erfüllen können, da die Stadt keinen Platz mehr hat für große Bauten. Das Verkehrschaos wäre wahrscheinlich noch größer geworden als es jetzt schon ist. Alles in allem spricht vieles dafür, die Hauptstadtfunktion wieder nach Berlin zu verlegen: historische, politische und vekehrstechnische Gründe.Wenn auch für Bonn einige schmerzliche Veränderungen eintreten werden, so bleiben für Bonn genügend Aufgaben als Universitätsstadt und Wissenschaftszentrum.Die Stimmungslage ist also keineswegs pessimistisch, es gibt schließlich viele Städte von der Größe Bonns, die niemals Bundeshauptstadt waren und auch gut zurechtkommen. Gegenüber diesen Städten hat Bonn sogar noch viele Vorteile, die sich aus ein Status der ehemaligen Bundeshauptstadt ergeben.

E) Ich habe Bedenken, daß Bonn in ein paar Jahren eine kleine Stadt ist, die kaum einer kennt. Jetzt, wo viele Behörden und Verbände nach Berlin ziehen, hat schon ein Theater geschlossen und um die Oper siebt es auch nicht so gut aus. Viele große ehemalige Residenzen stehen leer und da es zu teuer ist sie zu renovieren, werden sie auch weiterhin leerstehen. Ich denke, dass es für Bonn nicht so gut ist, aber für Deutschland ist es besser, wieder die historische Hauptstadt zu haben.. Berlin liegt sehr zentral und inmitten der neuen Bundesländer, die mehr Unterstützung brauchten und brauchen. Bonn ist am Rande von Deutschland und ausserdem nicht so eine grosse Stadt, wie Berlin. Wenn man in der Geschichte zurück geht ins Jahr 1949, wird man sehen, dass Bonn immer nur als ein Provisorium gedacht war..Auch während der Teilung Deutschlands wurde Bonn immer nur als provisorische Hauptstadt angesehen.Das kleine Bonn wurde auch deshalb als Hauptstadt der alten BRD ausgewählt.

F) Ich halte den Umzug für kompletten Schwachsinn, da er eigentlich nur Unmengen an Geld verschlingt! Warum muss denn die Hauptstadt unbedingt Berlin sein? Für die Bonner bringt es nur Nachteile! Fast alle Mitarbeiter Bonner Ministerien sind zu Pendlern geworden oder mussten ganz nach Berlin ziehen! Als Pendler kostet es zum einen den Staat eine Menge Geld für die Flüge und zum anderen leiden die Familien sehr darunter, da der Vater oder die Mutter nur am Wochenende zu Hause sind. Als Folge daraus sind wahrscheinlich einige Familien zerbrochen! Und wer hat darunter am meisten zu Leiden? Die Kinder! Wenn man sich Überlegt was der Umzug an Kosten verschlungen hat, hätte man das Geld auch an anderen Stellen in Deutschland nutzen können um Probleme zu lösen! Zwischen Berlinern und Bonnern gibt es auch eine Reihe von zwischen menschlichen Differenzen, wie z.B. der berlinerische Dialekt! Manchen geht dieser Dialekt sehr gegen den Strich, aber natürlich hat er auch seine witzigen Seiten! Ich finde in Berlin gibt es schon genug Attraktionen! Warum muss ausgerechnet eine Millionen-Stadt zur Hauptstadt gemacht werden? 350000 tun es doch auch! Als Fazit muss ich sagen, hätte die Regierung mal alles so gelassen wie es war, dann hätten wir vielleicht ein paar Probleme weniger! So wie es war, war es gut!

G) Bei einer Gesamtverschuldung des Bundes von ca. 1490 Milliarden ist meiner Meinung nach jegliche unnütze Mark, die ausgegeben wird eine unsinnige Belastung des Haushaltes. Natürlich gibt es Ausgaben um die man nicht darum herum kommt aber der Berlin-Umzug mit ca.20. Milliarden ist dies eindeutig nicht. Den Medien nach gab es Begründungen wie Berlin war einmal die Hauptstadt und soll es eben wieder werden oder Bonn war ja eh nur eine Übergangslösung Komisch ist nur das wir 30 Jahre lang gut mit dieser Übergangslösung leben konnten. Aber nicht nur eine fmanzielle Belastung kam und kommt mit den Berlin-Umzug auch die betroffenen Familien haben nicht wenig darunter zu leiden. Von ca. 10000 Beamten mußten 8000 umziehen oder pendeln momentan. Das bedeutet es gibt ca. 15 000 Betroffene, die jetzt entweder, in ihrer neuen Heimat Berlin sich einleben müssen oder die auseinander gerissen wurden, da der Vater oder die Mutter pendeln müssen. Pendeln bedeutet Montags morgens nach Berlin fliegen oder mit der Bahn fahren und Freitagabends wieder zurück nach Bonn. Somit ist eine sogenannte Pendler-Familie nur am Wochenende zusammen hat ganze 2 Tage um das Familienleben zu gestalten. Ich spreche aus eigener Erfahrung und muß sagen das dies das eindeutig schlimmste ist was es gibt. Meinen Vater sehe ich nur am Wochenende. Ein normales Leben ist praktisch nicht mehr möglich, da alles nur noch auf diese 2 Tage in der Woche hinausläuft. Um ein paar Zahlen zu nennen. Ein Ticket kostet 250.-DM. Die Miete der Zweit-Wohnungen in Berlin werden bis zu 1000.- DM vom Bund übernommen Außerdem gibt es für die auseinander gerissenen Familien Trennungsgeld. Dieses soll wohl die Trennung erträglicher machen. Was ich nicht nach vollziehen kann. Nun stellt sich aber die Frage, warum mußte dieser Umzug sein? Zur besseren Verständigung wischen Ost und West? Wohl kaum! Aber wahrscheinlich doch eher aus Prestige-Grund. Bonn war doch schon immer vielen Politikern viel zu provinziell.

H) Den Umzug nach Berlin kann man auf zwei Aspekte hin betrachten. Persönlich gesehen und in Hinsicht auf politische und finanzielle Aspekte. Berlin ist eine faszinierende Stadt und historisch von großer Bedeutung. Man kann viel sehen, erleben und lernen. Jedoch durch diesen Umzug wird Berlin noch größer und aus dem kleinen Bonn ziehen viele Leute weg. Dazu kommt, daß der ganze Umzug den Staat Unmengen von Geld gekostet hat, Durch die Restaurationen und Renovierungen, sowie der Umzug des Parlaments und Bundeskanzleramt verschuldete sich der Staat. Da hätte man sich besser Gedanken machen sollen, was man mit diesem Geld alles hätte machen können. Man hätte das Geld z.B. in die Sozialkasse stecken sollen, anstatt in Berlin Häuser abreißen und aufbauen zu lassen. Die Bonner Bevölkerung hat sich da natürlich Gedanken gemacht, was aus ihrer Stadt nun wird. Wird sie wohl vernachlässigt werden? Berlin ist eine schöne Stadt, doch nun ist sie zum Monopol geworden was zudem alle Touristen anlockt und so fast keine Interessen mehr an Bonn vorhanden sind. Doch so wie es im Moment aussieht, ist Bonn dabei einen Weg zu finden, um als Stadt für die Bewohner, für die Wirtschaft und für die Kultur interessant zu bleiben. Die Firmen die vor Ort sind, vergrößern sich und ziehen zusätzliche Lieferanten an. Dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen, und Bonn wird als wirtschaftlicher Standort neben Köln interessant. Als Bonn noch provisorischer Regierungssitz war, stand sehr viel Geld zur Verfügung um einen entsprechenden kulturellen Hintergrund in Form von Museen und interessanten Ausstellungen zu schaffen. Es zeichnet sich ab, daß Bonn keine Abstriche machen muß, sondern daß das Deutsche Museum Interesse daran hat, die in Bonn ansässige Niederlassung zu vergrößern und attraktiver zu machen, )vorausgesetzt, das Geld dafür ist vorhanden.

I) Mit Berlin verbinde ich als erstes den Umzug der Bundeshauptstadt. Seitdem ist es in Bonn ruhiger und z.T. leerer geworden. Der Umzug stellt sich für mich persönlich als negativ dar, weil ich glaube, dass Bonn in Vergessenheit gerät und benachteiligt wird. Außerdem verbinde ich mit Berlin die Loveparade. Mir gefällt die Idee der Loveparade, und ich glaube, dass in Berlin viel für Jugendliche getan wird. Zur Geschichte Berlins ist vor allem der Mauerfall zu erwähnen und auch das Leben in Ost- und Westberlin vor 1990, wofür ich mich sehr interessiere. Ich war erst einmal für einen Tag in Berlin. Äußerlich hat mir die Stadt gefallen, ich vermute aber, dass Berlin für mich auf Dauer zu unübersichtlich ist.

 

J) Da ich noch nie in Berlin war, kann ich dazu nicht allzu viel sagen. Der erste Gedanke ist ein riesige Baustelle (immer noch?) und die Berliner Mauer. Außerdem kommen mir die Gegensätze wie zum Beispiel Ost- und Westberlin in den Sinn. Auch denke ich, dass Berlin eine kreative Stadt ist, da es dort viele Künstler gibt. Sonst fallen mir noch Sportmannschaften wie Hertha BSC Berlin und Alba Berlin, Musiker wie DJ Tommekk, MC Rene, KMC... und die Loveparade ein. (Ich glaube MTV ist auch in Berlin)

K) Berlin ist die größte Stadt Deutschlands und auch die wichtigste. Sie ist die Hauptstadt geworden, was ich auf der einen Seite gut finde und auf der anderen Seite wiederum nicht! Ich finde eine Hauptstadt müsste im Zentrum von Deutschland sein und nicht irgendwo im Norden. Das ist aber nur ein kleiner Nachteil, es gibt sehr viele Vorteile daran, das Berlin Hauptstadt geworden ist. Es gibt sehr viele Universitäten, Akademien, wissenschaftliche Institute und ein sehr gutes Angebot für Künstler und Musiker. Was ich sehr gut finde, ist das Berlin in Ortsteile aufgeteilt ist z.B.: Kreuzberg und Kurfürstendamm und Hansaviertel. Dies ist gut, da man die Lebensstandart-Schichten nicht alle in ein Viertel steckt, so hat man z.B. in das Viertel Kreuzberg die Ausländer geschickt. Was mich aber an Berlin am meisten reizt ist die " LOVE PARADE" und das große Angebot für Jugendliche! Ich würde trotzdem nicht gerne in so einer grossen Großstadt leben wollen, weil da die Harmonie zwischen Nachbarn fehlt und weil eine viel zu grosse Kriminalität in Berlin ist. Ich liebe Bonn und bleibe hier auch wohnen!!!!!!

L) Wenn ich an Berlin denke, dann denke ich als erstes an die vielen Möglichkeiten, die Berlin bietet wie zum Beispiel die große Innenstadt mit vielen Geschäfte und größeren Sortimenten. Natürlich darf man nicht vergessen, dass Berlin jetzt Bundeshauptstadt ist und noch an allen Ecken und Enden Baustellen von Neubauten und Restaurationen zur Modernisierung sind. Viele neue Gebäude sind entstanden und verändern das Image das Berlin bisher hatte. Man muss allerdings berücksichtigen, dass Berlin sehr groß ist und das zieht eine Menge Probleme mit sich. Viele Arbeitslose, viele Obdachlose und viele Kriminelle hat die Stadt. Außerdem denke ich, dass Berlin sehr dreckig ist und zu wenige Grünflächen hat. Eine große Stadt hat auch ein großes Verkehrsnetz und ein großes Verkehrsnetz produziert viel Abgase und Dreck.

M) Soweit ich mich zurückerinnern kann, habe ich mir über den Umzug eigentlich nicht allzuviele Gedanken gemacht. Meine Familie und auch die Freunde von mir waren nicht betroffen, sodass ich mich nicht direkt angesprochen fühlte. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich den Umzug für richtig empfinde. Ich habe es eigentlich nie für unbedingt sinnvoll empfunden, dass eine Stadt wie Bonn sehr repräsentant für Europa- bzw. Weltpolitik ist. Da finde ich eine Weltstadt wie Berlin viel geeigneter. Aber besonders wichtig finde ich, das Berlin mehr im Mittelpunkt von Europa liegt und nun nicht mehr »Regionalpolitik« gemacht wird. Allein was Berlin auch an sonstigen Möglichkeiten wie zB. Kulturelle etc. bietet, ist sie doch als Regierungsstadt vielmehr geeigneter. Hier in Bonn war es irgendwie zu eng. Ich bin froh, dass es die samstäglichen Demos nicht mehr gibt. Andererseits war es für Bonn gut, eine zeitlang in der Öffentlichkeit zu stehen. So ist doch viel entstanden und Bonn ist kein »Nest« mehr, was es wahrscheinlich ohne die Regierung geblieben wäre. Auch für Jugendliche fand ich es immer gut, dass man die Möglichkeit hatte, hautnah beim Geschehem dabei sein zu können. Ich war einmal bei einer Jugendbegegnung anlässlich des Jahrestages zur Befreiung von Ausschwitz dabei, was mir viel Spaß gemacht hat und sehr interessant war. Aber im Hinblick auf das, was die Regierung zu leisten hat, ist eine Großstadt viel sinnvoller. Und seit die Politiker aus Bonn weg sind, passiert hier richtig viel, also ich mein, die Bonner versuchen jetzt, nicht wieder ein »Nest« zu werden, und da entwickeln sich schon sehr positive Dinge. Für mich war Bonn nicht unbedingt die Stadt, in die ich gerne gezogen wäre, aber mich freut es trotzdem, dass sie sich immer mehr zum Positiven entwickelt.

N) Für Berlin war es gut, dass der Umzug stattgefunden hat. Auch wenn es massig Geld gekostet hat und kosten wird, ist Aus Berlin eine tolle Stadt geworden. Ich habe in den letzten Jahren eigentlich regelmäßig erlebt was dort alles entstanden ist und wie es sich dort verändert hat. Es macht nun richtig Spaß dorthin zu fahren und Berlin hat halt einfach mehr zu bieten als Bonn. Es ist eben eine »Weltstadt«. Und eigentlich war sie ja schin immer »Zentrum« von Deutschland. Es war sinnvoll, dass sie es jetzt auch wieder ist.

O) Positives über Berlin ist grosse Stadt, angemessener Regierungssitz, kann Deutschland besser repräsentieren als Bonn, war vor dem 2. Weltkrieg schon Regierungssitz bessere Infrastruktur. Negative Aspekte kann ich nicht geben, da ich noch nicht in Berlin war. Ich persönlich mag so grosse Städte nicht.

P) Eine sehr stressige Stadt, viel zu groß und mit einer zu großen Einwohnerzahl. Wenn man Berlin im Fernsehen (Nachrichten) sieht, kommt es einem wie eine riesige Baustelle vor. Bauen nach dem Motto "Immer höher und größer". Dabei gilt es die alten Gebäude der Regierung aus Bonn zu übertrumpfen.

Q) Regierungsumzug war sinnlos; Berlin musste einfach wieder Hauptstadt und Regierungssitz werden nach dem Vorbild des "alten Deutschlands" (wie es früher war vor der Deutschlandteilung) Verschwendung von Steuergeldern beim Umzug, Missplanung bei den Bauprojekten: einige Gebäude sind doch teurer als erwartet. Man hängt teilweise hinter dem Bauplan her......Bonn dagegen ist immer "auf dem Boden" geblieben

R) Bonn ist zwar keine typische Großstadt, aber auch kein Dorf wie viele (Berliner) denken: eine ruhige idyllische Stadt, wo die Regierung perfekt hinpasste, da es keinen Stress gab und sie dadurch nicht groß auffiel. Meiner Meinung nach lohnt sich ein Besuch in Berlin erst in ca. 5 Jahren, wenn alles einigermaßen fertiggestellt ist. Es gibt auch immer noch zu viele dunkle Ecken in Berlin (Bahnhof Zoo etc......)

S) Mit Berlin verbinde ich zunächst den Bonn – Berlin Umzug. Im Juni 1991 beschloss der Deutsche Bundestag den Umzug. Für Bonn bedeutete dies eine große Herausforderung, da mit dem Umzug und dem Wegzug der Ministerien, Botschaften und weiteren politischen Einrichtungen viele (mehr als 22.000) Arbeitsplätze verloren gehen würden. Es stellte sich die Frage, wie die Stadt Bonn und ihre Region, die in ihrer Vergangenheit (Wirtschaftsstruktur) im großen Maße von der Bundesregierung abhängig war, mit diesem Verlust umgehen würde. Heute 10 Jahre danach scheint es Bonn aber geschafft zu haben. Viele neue, große Gebäude in Bonn und auch die Artikel aus Presseberichten zeigen mir, dass Bonn neue Funktionen übernommen hat. So zum Beispiel ist die Telekom ein neuer wichtiger Arbeitgeber geworden. Im übrigen wissen nur wenig, dass immerhin 6 Ministerien in Bonn verbleiben und alle andern über einen zweiten Dienstsitz in Bonn verfügen.

T) Denke ich an Berlin, so fällt mir weiterhin sofort die Größe der Stadt ein. Berlin ist mit etwa 3.5 Millionen Einwohnern mehr als 10 mal größer als Bonn mit seinen 310.000 Einwohnern. Berlin ist eine Metropole wie Paris, New York oder Mailand. Bonn dagegen wurde immer als kleines Provinznest dargestellt. Was ich aus der Presse erfahre, ist, dass in Berlin seit Jahren unwahrscheinlich viel gebaut wird. Das ganze Regierungsviertel am Spreebogen ist neu. Besonders bekannt ist der Umbau des alten Deutschen Reichtages zum Plenarsaal. Ich könnte mir vorstellen, dass in so einer großen Stadt das Leben viel bunter und lebendiger ist,da es viel mehr kulturelle Gruppen gibt. Insbesondere die Jugendlichen fühlen sich dadurch angesprochen. Dies zeigt sich in den großen Veranstaltungen wie zum Beispiel der Love-Parade. Bei einer so enormen und gemischten Bevölkerung können aber auch Probleme auftreten. Es gibt wahrscheinlich in Berlin viel mehr Demonstrationen als in Bonn. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich viel schwieriger für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen zu sorgen. In Bonn kenne ich mich mittlerweile ziemlich gut aus. Was ich schätze ist, dass ich nahezu alle interessanten Dinge relativ schnell erreichen kann; es liegt alles nah zusammen. In Berlin hätte ich ein wenig Sorge, mich nicht zurecht zufinden. Ich habe aber gehört, dass die Stadt ein gut ausgebautes U-Bahn – Netz hat und alle Dinge problemlos erreichen kann. Leider bin ich bis jetzt noch nicht in Berlin gewesen und konnte mir folglich nur aus Bildern meine Meinung bilden. Besonders gefallen haben mir die vielen kleinen Seen und Wasserwege und die großen Parks mitten in der Stadt ("Tiergarten"). Daneben gibt es direkt Hochäuser, aber auch schöne villenbestandene Wohnviertel. All dies scheint sehr abwechslunsgreich zu sein. Infolgedessen möchte ich auf jeden Fall mal nach Berlin reisen um mir von der neuen Hauptstadt selbst ein Bild zu machen.

U) Negatives über Berliner:

Große Klappe, sind zynisch, reagieren schnell, sind überheblich

Positives über Berliner: haben viel Humor, sachlich

Negatives über Berlin:

sehr groß, deswegen ist es dort schwer zu leben, dauernd Staus, lange Anfahrtswege, hohe Kriminalitätsrate

teuere Wohnungen

V) Positives über Berlin: historische Denkmäler, saubere Stadt, viele Ausstellungen und Veranstaltungen, Gute Basketball Manschaft

Hertha, Deutsche Geschichte, Brandenburger Tor

Negatives: Osten Plattenbauten, Rechtsradikale, Gewalt. Graffiti Sprayer, Viel Schmutz, Problem Hundescheisse

Kindergarten fuer die Kinder der Abgeordneten <==> 1 Millionen Mark

W) Ich war schon mal für ein paar Tage in Berlin und habe am Prenzlauer Berg gewohnt. Wenn man durch Berlin geht, sieht man sehr unterschiedliche Sachen, einmal immer noch viele Baustellen, fertige Neubauten mit einer interessanten Architektur, alte renovierte Häuser und auch noch viele heruntergekommene Häuser. Diese vielen Kontraste machen Berlin als Stadt so interessant und auch kompliziert. Es gibt viele Museen und auch viele kleine Cafes und Kneipen. Die Berliner sind sehr freundlich zu Fremden und bieten viele Sehenswürdigkeiten. Auffällig ist auch, dass viele ausländische Mitbürger dort arbeiten und leben. Ich denke, dass der Umzug nach Berlin trotzdem mehr oder weniger unnötig war. Es musste für viel Geld alles neu gebaut werden, obwohl in Bonn alle Einrichtungen vorhanden waren. Weiterhin ist es jetzt für viele Bonner Arbeitnehmer schwer, da sie entweder hin und her fahren müssen oder sich entscheiden müssen ganz nach Berlin zu ziehen, wobei dies eine große Umstellung ist, weil Berlin einfach viel größer ist. Ein Hauptargument für Berlin als Hauptstadt ist, dass Berlin vor der Mauer schon einmal Hauptstadt war. So ist der Umzug auch ein Zeichen für die Wiedervereinigung. Ich selber bin aber froh, dass ich nicht nach Berlin ziehen muss, da ich Bonn einfach gemütlicher finde. Verwandte von mir haben das Problem, dass der Vater nur noch am Wochenende zuhause ist und wahrscheinlich müssen sie bald ganz nach Berlin ziehen. Das finde ich vor allem für die Kinder schwer.

X) negativ:

-viele dreckige Stellen, -viele Baustellen, -kein erkennbares Stadtzentrum mit Fußgängerzone

-chaotische Verkehrsverhältnisse, -unübersichtlich aufgrund der Größe, -viele soziale Brennpunkte (z.B. Kreuzberg)

-man braucht lange(~1Woche) um sich orientieren zu können

positiv:

-viele Einkaufsmöglichkeiten, -schönes Umland, -viele schöne Stadtteile, -interessante Architektur (Alt & Neubau)

-guter ÖPNV, -jede Art der Freizeitbeschäftigung, -viele freundliche Menschen, immer hilfsbereit

Y) Zuerst muss ich einmal sagen, dass ich noch nie in Berlin war, ich bin mal um die Stadt herumgefahren, aber selbst drin war ich noch nie. Deswegen sollte man auf einige Aussagen nicht so viel Wert legen, da ich mich nicht imstande fühle, ein Urteil über eine Stadt abzugeben, in der ich noch nie war. Infolgedessen habe ich selbstverständlich auch keine Vorurteile gegen Berlin. Vielmehr denke ich, dass das Leben dort in den wesentlichen Dingen so seien wird wie in Bonn. Aber wenn ich an Berlin denke, kommt mir erst einmal eine große Stadt in den Sinn, die Spree und das diese Stadt vor einigen Jahren Hauptstadt geworden ist. Damals war mir dieser Ort sehr verhasst, weil ich eigentlich viel lieber Bonn als Hauptstadt haben wollte. Mittlerweile hat sich das geändert und ich betrachte Berlin halbwegs neutral. Obwohl ich noch einmal ausdrücken möchte wie sinnlos ich es finde die Hauptstadt zu verlegen. Meinetwegen kann Berlin ja Hauptstadt sein, aber muss der Regierungssitz deswegen geändert werden? In meinen Augen ist das lediglich eine enorme Geldverschwendung. Ich bin mir sicher, dass man mit dem Geld, was dafür investiert wurde, Berlin zur neuen Hauptstadt zu machen, sehr viel bessere Dinge hätte anstellen können. Eigentlich ist es nicht richtig, dass ich zuerst an das oben genannte denke. Vielmehr denke ich an meine liebe Freundin, die vor wenigen Wochen umgezogen ist, da ihre Mutter nach Berlin versetzt wurde. Das fand ich sehr schade, da sie meine beste Freundin ist und ich mit ihr in eine Klasse gegangen bin. Auch unsere Väter sind schon in eine Klasse gegangen und wir sind zusammen in den Ferien weggefahren. Nun ist sie also in Berlin und ich telefoniere jeden Tag mit ihr. Somit ist dieser blöde Umzug also auch an unserer Telefonrechnung schuld, toll! Nach all diesen eher negativen Aspekten möchte ich nun zu guter Letzt der Stadt auch noch einen positiven Aspekt abgewinnen (so schwer es mir auch fällt). Die LOVEPARADE!!! Leider war ich noch nie selbst anwesend, doch ich verfolge sie immer im Fernsehen. Das finde ich eine tolle Sache, die ganze Stadt mit hammergeilen Beats voll zu dröhnen (tiefe Verehrung vor Dr. Motte!!). Außerdem ist die tiefsinnige Message jedes Jahr sehr beeindruckend.
ABER BITTE NIE WIEDER FISCHERCHÖRE AUF DER LOVEPARADE!
Das waren meine Gedanken zu Berlin.

Z) Ich war schon mal für ein paar Tage in Berlin und habe am Prenzlauer Berg gewohnt. Wenn man durch Berlin geht, sieht man sehr unterschiedliche Sachen, einmal immer noch viele Baustellen, fertige Neubauten mit einer interessanten Architektur, alte renovierte Häuser und auch noch viele heruntergekommene Häuser. Diese vielen Kontraste machen Berlin als Stadt so interessant und auch kompliziert. Es gibt viele Museen und auch viele kleine Cafes und Kneipen. Die Berliner sind sehr freundlich zu Fremden und bieten viele Sehenswürdigkeiten. Auffällig ist auch, dass viele ausländische Mitbürger dort arbeiten und leben. Ich denke, dass der Umzug nach Berlin trotzdem mehr oder weniger unnötig war. Es musste für viel Geld alles neu gebaut werden, obwohl in Bonn alle Einrichtungen vorhanden waren. Weiterhin ist es jetzt für viele Bonner Arbeitnehmer schwer, da sie entweder hin und her fahren müssen oder sich entscheiden müssen ganz nach Berlin zu ziehen, wobei dies eine große Umstellung ist, weil Berlin einfach viel größer ist.

Erhebung: September 2000, beteiligt waren 95 Schüler/innen (Klasse 10, Stufe 12 und 13)