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Diese beiden Einträge stammt von S. W.(*1982) und C. S.(*1983) aus Bonn. sw@ema.bn.nw.schule.de, 3.4.2000: |
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Bericht A: Der Mord an John F. Kennedy Auf die Frage an meine Eltern, welches politische Ereignis in ihren Erinnerungen am intensivsten vertreten war, antwortete mir mein Vater, dass es der Mord an John F. Kennedy gewesen sei: Im November 63 waren er, damals im Alter von zwölf Jahren, und seine Eltern mitten in den Vorbereitungen für den 40. Geburtstag seiner Mutter gewesen, als in dem damals einzigen Fernsehprogramm berichtet wurde, dass Kennedy während einer Wahlveranstaltung in Dallas (Texas) niedergeschossen worden war. In den Nachrichten wurde darüber informiert, dass er schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden sei - die ganze Welt betete. Nach ungefähr drei bis vier Stunden wurde dann die Meldung seines Todes verbreitet. Nach den Angaben meines Vaters soll Kennedy, unmittelbar, nachdem auf ihn geschossen worden war, seinen Verletzungen erlegen sein. Diese Nachricht wurde jedoch zunächst aufgrund der Beunruhigung wegen des Kalten Krieges, von der Regierung verzögert an die besorgte Öffentlichkeit weitergegeben. Das Attentat versetzte die gesamte westliche Welt in tiefe Bestürzung, da Kennedy ein sehr charismatischer Mensch mit großen Zukunftsvisionen gewesen war. Lyndon B. Johnson, bis dahin Vizepräsident, begleitete Kennedy auf dieser Wahlkampfreise, und wurde noch während des Rückfluges von Dallas nach Washington als neuer US-Präsident vereidigt. Bericht B: Schilderung eines politischen Ereignisses aus eigener Sicht : John F. Kennedy John Fitzgerald Kennedy war der 35. Präsident der USA. Er wurde am 29.05.1917 in Brooklyn geboren. Kennedy studierte Jura an der Harvard-Universität. Er zeichnete sich im Krieg als Marineoffizier aus und wandte sich früh der Politik zu. Als Demokrat war er von 1947 bis 1953 Abgeordneter im Repräsentantenhaus, von 1953 bis 1960 Senator für Massachusetts. Im November 1960 wurde Kennedy als Kandidat der Demokraten gegen den republikanischen Kanditen Nixon zum Präsidenten gewählt. Er war der erste katholische und bisher der jüngste Präsident der USA. Er bemühte sich um die rechtliche Gleichstellung der amerikanischen Farbigen, außenpolitisch um einen Ausgleich mit der Sowjetunion. Am 22.11.1963 kam Kennedy bei einem Attentat in Dallas (Texas) ums Leben. Zum Tod John F. Kennedys befragte ich meinen Vater, der zu diesem Zeitpunkt dreizehn Jahre alt war: "Zunächst waren wir natürlich alle sehr erschüttert. Der amerikanische Präsident ist der wichtigste Mann der Welt. Bislang waren die Präsidenten immer alt gewesen, wie zum Beispiel der vorige Präsident Eisenhower. Aber Kennedy war noch relativ jung. Er sah gut aus, hatte ein jugendliches Image, eine bildhübsche Frau (Jacky Kennedy) und zwei kleine Kinder, was ihn sehr sympathisch machte. Kennedy war als Präsident sehr einflussreich und hatte schwierige Entscheidungen zu fällen. Eine seiner wichtigsten war sicherlich der Entschluss in der Kuba-Krise. Das war 1961. Rußland wollte Raketenbasen auf Kuba bauen. Als Amerika dies erkannte, entschloss sich Kennedy, Kuba mit Schiffen zu umkreisen, um die russischen Schiffe, die mit Raketen beladen waren, abzufangen, woraufhin die Russen umkehrten. Einige warfen ihm vor, er habe damit den 3. Weltkrieg riskiert, aber besonders Deutschland war ihm dankbar. Da Deutschland in Osten und Westen aufgeteilt war, war es das gefährdetste Gebiet. Deshalb war Kennedy auch so wichtig für Deutschland. Als er 1963 Deutschland besuchte, sprach er einige Worte deutsch ("Ich bin ein Berliner"), weshalb er viele Fans bekam. Im November 1963 war Kennedy auf Wahltour in Dallas. Die Tour wurde weltweit live im Fernsehen über tragen. Er fuhr im offenen Wagen und präsentierte sich dem jubelndem Volk, als plötzlich Schüsse fielen. Kennedy wurde sofort getroffen. Bodyguards kamen herbeigelaufen und seine Frau warf sich vor ihn. Der Wagen raste sofort los in eine Klinik. Dort wurden noch letzte Rettungsversuche durchgeführt, doch nach ungefähr einer Stunde wurde der Tod festgestellt. Der Tod John F. Kennedys ging um die ganze Welt. Er bekam ein riesiges Staatsbegräbnis, bei dem c.a. 1 Milliarde zusahen. Sehr ergreifend war auch, als sich sein kleiner Sohn an das Grab stellte und zum Abschied grüßte. Noch am gleichen Tag des Attentats wurde beim Flug von Dallas nach Washington der bis dahin stellvertretende Präsident Lyndon B. Johnson vereidigt. Hintergründe zu seinem Tod sind bis heute unklar. Der Attentäter Harvey Lee Oswald wurde schon wenige Stunden nach dem Attentat gefasst, wurde aber kurze Zeit später von einem Barbesitzer namens Jack Ruby erschossen, sodass er keine Aussage mehr machen konnte. |
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