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EMA Bonn Teilnehmer an den Schulbrücken 2002-2004
und beschäftigen sich mit der Bedeutung Weimars für Frankreich, Deutschland und Polen. Auch für das gleichzeitig am EMA Bonn stattfindende Europaprojekt RAFT (m-learning und e-learning im europäischen Kontext) ließen sich 2002 die Arbeitsmethoden und die Arbeitsergebnisse gut weiternutzen.
Themen 2002:
Zweite Schulbrücke: 28.9.-4.10.2003 Dritte Schulbrücke: 26.9-4.10.2004 Auf
den Spuren der Klassik in
Weimar
Kaum
hatte sich unser LK Geschichte am Anfang des neuen Schuljahres
zusammen gefunden, ereilte unseren Kurs die erste gute Nachricht:
Eine Woche “Urlaub” in Weimar, der Kulturstadt Europas 1999,
dazu noch nette Menschen aus den europäischen Nachbarstädten
kennen lernen und (fast) nichts dafür bezahlen, da musste doch
irgendwo ein Haken an der Sache sein? Bis
auf die Tatsache, dass wir ein freies Wochenende opfern mussten,
wurde uns der andere Haken erst deutlich, als wir schon in Weimar
angekommen waren und es kein Entrinnen mehr gab: Mit Urlaub hatte
die Schulbrücke, zumindest in diesem Jahr, herzlich wenig zu tun. Von
der im Jahre 1992 von Altbundeskanzler Helmut Schmidt gegründeten
Deutschen Nationalstiftung gesponsert, begaben wir uns zusammen mit
42 anderen Schülern von der Willy-Brandt-Schule Warschau, der
Deutschen Schule Paris und der John-Lennon-Oberschule Berlin-Mitte
in der Europäischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar
auf die Suche nach lebendigen Spuren sowohl der deutschen als auch
der europäischen Geschichte. Schließlich
vereint Weimar in sich wie kaum eine andere deutsche Stadt das Schöpferisch-Kulturell-Gute
zur Zeit der Weimarer Klassik auf der einen, aber auch gleichzeitig
das wohl schlimmste Kapitel in der deutschen Geschichte zur Zeit des
Nationalsozialismus auf der anderen Seite. Als
wir also am Sonntagabend mit dem Reisebus in Weimar ankamen, übrigens
als einzige Schule mit einstündiger Verspätung, bekamen wir als
erstes einen Eindruck von unseren Partnerschulen, die, ebenso wie
wir, einen Film vorbereitet hatten, um den anderen Schülern ein
Bild der jeweiligen Heimatstadt zu vermitteln. Von
Dienstag bis einschließlich Donnerstag wurden die insgesamt 60 Schüler
in 6 Gruppen mit je 10 Personen eingeteilt. Zwar
waren die einen mehr, die anderen weniger motiviert, trotzdem kam am
Sonntag nach harter handwerklicher Arbeit an der Darstellungsweise
der Vernissage eine gelungene Ausstellung heraus, die auch vom
Vorsitzenden der Stiftung Weimarer Klassik Dr. Schremmer gewürdigt
wurde. Ebenfalls
ein Teil der Ausstellung waren unsere Erfahrungen nach dem Besuch im
ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald am Freitag. Für uns alle
war das ein beklemmendes Erlebnis, vor allem als wir mitbekamen,
dass die ehemaligen SS-Offizierswohnsitze nun als Jugendherberge
dienen und wir dort auch unser Mittagessen bekommen würden. Das war
den meisten von uns dann doch etwas zu makaber.
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Unsere Tagungsstätte
Reithaus: Das ehemalige Haus der Jungen Pioniere
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